Großer Sport bei kleinem Turnier der D-Juniorinnen

Weibliche D2 bestätigt starke sportliche Entwicklung bei Turnier am Sonnenhügel

Die Juniorinnen der D2-Mannschaft der HSG Siebengebirge konnten sich zum Abschluss der Saison am 24. April noch einmal bei einem Turnier beweisen. Mit dem Poppelsdorfer HV und dem TV “Jahn” Köln-Wahn kamen an diesem Sonntag zwei starke und sympathische Mädchen-Mannschaften in die Oberpleiser “Sunshine Arena” und zeigten zusammen mit den Grün-Blauen tollen Handballsport. Das D2-Team aus dem Siebengebirge hat die Kreisliga-Saison 2021/2022 mit einer besonders steilen Lernkurve gemeistert. Nach anfangs sehr deutlichen Niederlagen hat sich das Team von Trainer-Duo Petra und Frederic Nüsse von Woche zu Woche gesteigert. Gegen oft körperlich deutlich überlegenere Gegnerinnen konnten sich die Mädchen immer besser beweisen und holten sich unter anderem Ende März gegen den Poppelsdorfer HV mit 17:16 einen viel umjubelten Heimsieg.

Jetzt trafen die Grün-Blauen beim Turnier erneut auf die Bonnerinnen sowie auf Sportfreundinnen aus Köln-Wahn. Bei dem Dreier-Turnier wurden alle Spiele über 2x 15 Minuten Spielzeit ausgetragen. Der Spaß am Spiel stand bei allen Mannschaften klar im Vordergrund.

Die D-Jugend-Teams des TV “Jahn” Köln-Wahn, HSG Siebengebirge und TSV Bonn rrh. zeigten beim Turnier am Oberpleiser Sonnenhügel tollen Handballsport

Zum Auftakt trafen die Gastgeberinnen auf den Poppelsdorfer HV. Die Gäste aus Bonn erwischten den besseren Start und hatten sich zur Halbzeit eine deutliche Führung erspielt (8:1). Die HSG-Mädchen steckten aber nicht auf und korrigierten das Endergebnis noch auf 5:17.

Im ersten Spiel des Turniers zeigten die HSG und der Poppelsdorfer HV schon vollen Einsatz.

Im zweiten Spiel waren die Spielerinnen der HSG dann von Beginn an deutlich wacher. Doch der TV “Jahn” Köln-Wahn erwischte den besseren Start. Die Kölnerinnen trafen im ersten Durchgang im Schnitt fast jede Minute ins Tor der Siebengebirgler, die Grün-Blauen konnten fünf Tore erzielen. So ging es mit 5:14 aus Sicht der Gastgeberinnen in die Pause. Doch die Mädchen aus dem Siebengebirge hatten sich noch längst nicht aufgegeben. In der zweiten Halbzeit ließen sie nur fünf Gegentore zu und erzielten selber mit einer starken Aufholjagd gegen Ende des Spiels selbst zehn Treffer. Wäre die Partie noch wenige Minuten länger gegangen, hätten die Grün-Blauen vielleicht sogar noch den Rückstand aufgeholt. So blieb es beim 19:15 für die Kölnerinnen in einer auch für die zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauer besonders unterhaltsamen Partie.

Ganze 34 Tore in 30 Minuten Spielzeit konnten bei der Partie der HSG gegen den TV “Jahn” Köln-Wahn von den Fans auf der Tribüne bejubelt werden.

Das abschließende, dritte Spiel des Turniers war damit gleichzeitig auch das Duell der beiden bis dahin siegreichen Mannschaften: Nur eines der beiden Teams – der Poppelsdorfer HV oder der TV “Jahn” Köln-Wahn – würde das Turnier mit zwei Siegen beenden können. Entsprechend ausgeglichen und spannend war das Spiel. Zusammen mit den vielen Fans auf der Tribüne feuerten auch die Spielerinnen der HSG Siebengebirge beide Teams lautstark an. In den ersten 15 Minuten konnte der PHV eine knappe 7:6 Führung behaupten. Auch im zweiten Durchgang gab es insgesamt wenig Tore, dafür aber umso mehr Spannung. Die Bonnerinnen schafften es, ihren knappen Vorsprung zu verteidigen und gewannen schließlich mit 12:11.

Bis zum Ende spannend blieb die Partie des Poppelsdorfer HV (in blauen Trikots) gegen den TV “Jahn” Köln-Wahn (in hellen Leibchen).

Nach dem Abpfiff des dritten und letzten Spiels gab es keine Sieger oder Verlierer, sondern nur glückliche Handballerinnen bei den drei Teams. So sah es auch HSG-Trainer Frederic Nüsse: “Man hat allen Spielerinnen angesehen, mit wie viel Spaß sie dieses Turnier gespielt haben. Und das hat sich auch auf die Zuschauerränge übertragen, denn alle drei Teams wurden toll angefeuert. Das Turnier war auch ein super Abschluss der Saison, weil die Mädchen genau diesen Spielspaß und den unermüdlichen Ehrgeiz bei den Saisonspielen immer gezeigt haben und hier noch einmal bestätigen konnten. Wir konnten das Turnier auch nutzen, um bereits erste Vorbereitungen auf die Saison 2022/2023 anzugehen.”