HSG Siebengebirge

Zum aus mehreren Gründen wohl schwersten Auswärtsspiel der Saison geht es für die Verbandsliga-Handballer der HSG am kommenden Sonntag. Dann treffen die Grün-Blauen beim Stolberger SV an. Bei dieser Partie sind bedingt durch COVID19-Beschränkungen keine Gästezuschauer zugelassen.

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Der Stolberger SV zählt auch in diesem Jahr wieder zu den Aufstiegsfavoriten der Verbandsliga. Daran ändert auch die Niederlage letzte Woche gegen den HSV Frechen nichts. Der Großteil der Mannschaft von Trainer Christian Beckers spielt schon seit längerer Zeit zusammen, wodurch die Stolberger sehr gut eingespielt sind. Zudem schaffen es die Verantwortlichen immer wieder, die Mannschaft punktuell zu verstärken. Auf der Rückraum-Mitte-Position zieht von der Stein geschickt die Fäden, und weiß seine Mitspieler Kilburg, Kleinhöfer und Schlotterhose geschickt in Szene zu setzen, ohne dabei die eigene Torgefährlichkeit außer Acht zu lassen. Auf den Außenpositionen verfügt Stolberg mit den Gebrüdern Frauenrath vermutlich über die beste Flügelzange der Liga. Hinter einer körperlich kompakten Abwehr steht mit Töwes ein sehr guter Torhüter zwischen den Pfosten. Beim letzten Aufeinandertreffen beider Mannschaften gab es am Oberpleiser Sonnenhügel eine 30:40 Niederlage für die Grün-Blauen. Dafür möchte man sich auf Seiten der HSG gerne revanchieren.

"In Stolberg hängen grundsätzlich die Trauben hoch, da zu gewinnen ist nicht leicht. Durch die Niederlage in Frechen wird die Mannschaft von Trainer Beckers auf Wiedergutmachung aus sein, was die ganze Aufgabe nicht leichter macht. Wenn wir etwas Zählbaren mitnehmen wollen, dürfen wir nicht so fahrlässig mit unseren Chancen wie gegen Königsdorf umgehen. Stolberg ist klarer Favorit und wir können befreit aufspielen, vielleicht löst das die Blockade im Kopf beim Abschluss. Sollte uns das gelingen und Stolberg uns was anbieten, werden wir zur Stelle sein. Ich wäre gerne am Sonntag dabei gewesen, bin aber privat verhindert. Ich konnte aber mit Nils Grunwald einen sehr guten Trainer für dieses Spiel gewinnen“, so HSG-Trainer van Zuilekom vor dem letzten Spiel vor der kurzen Herbstferien-Pause.

Personell ist der Kader der Grün-Blauen noch nicht fix, der Einsatz einzelner Spieler entscheidet sich unter der Woche. Anpfiff der Partie ist am Sonntag, 11. Oktober, um 18 Uhr in der Sporthalle Glashütter Weiher. Bei dieser Partie sind bedingt durch COVID19-Beschränkungen keine Gästezuschauer zugelassen.