HSG Siebengebirge

Eine deutliche 26:34 (12:18) Niederlage kassierten die Verbandsliga-Herren der HSG Siebengebirge am 4. Spieltag im Auswärtsspiel gegen den Stolberger SV. Nur einmal konnten die Grün-Blauen in Führung gehen, als David Runde das erste Tor des Spiels erzielte.

Von da an übernahm der Stolberger SV das Kommando und erspielte sich eine 6:2 Führung (10. Minute). Diese Vier-Tore-Führung hatte auch in der 20. Minute beim Stand von 13:9 bestand, die bis zur Pause auf 18:12 aus Sicht der Gastgeber ausgebaut wurde. Auch in Halbzeit Zwei änderte sich Nichts an der Dominanz der Stolberger und beim Stand von 25:15 (40. Minute) musste man auf Seiten der HSG befürchten, dass es ein Debakel geben würde. Doch die jungen Wilden zeigten Moral und kämpften sich in der 52. Minute auf 23:27 heran. Am Ende fehlte aber die Kraft und die Cleverness, um Stolberg nochmal gefährlich zu werden. Am Ende gewann Stolberg verdient mit 34:26.

Nils Grunwald, der HSG-Trainer Markus van Zuilekom an der Seitenlinie vertrat, war nach der Partie trotz der deutlichen Niederlage mit dem Auftritt der Mannschaft zufrieden, ärgerte sich allerdings über die technischen Fehler und der abermals schlechte Chancenverwertung: ,,Stolberg war uns in allen Belangen überlegen, alleine ihre kompakte Abwehr war schon beeindruckend. Allerdings haben wir es Stolberg auch zu einfach gemacht, da wir es immer wieder versucht haben, über ihren kompakten Innenblock zum Erfolg zukommen. Diese Bälle wurden zumeist geblockt oder vom guten Stolberger Schlussmann gehalten, wodurch Stolberg zu einfachen Toren gekommen ist. Und das war auch der Knackpunkt, da sich auch Stolberg im gebundenen Spiel schwer getan hat. Nach dem 25:15 zeigte die Mannschaft eine tolle Moral, als wir bis auf vier Tore verkürzen konnten und es dann leider verpasst haben, den Rückstand weiter zu verkürzen."

Es spielten und trafen: Sven Wohnus, Sebastian Miebach, Shenol Ali (alle Tor); Max Gebel (6), David Runge (5), Mike Nahry (5), Tim Peter Nüsse (4) Moritz Knieps (3), Luis Jochim (2), Björn Rietmann, (1), Max Knieps, Nico Meurer, Sebatian Dimel, Nicolai Dziendziol