HSG Siebengebirge

Der Sonntag, 19.01.2020, markierte den Auftakt für die weibliche B-Jugend Handballerinnen der HSG Siebengebirge in die Rückrunde der Regionalliga Nordrhein gegen die Tabellennachbarinnen vom VfL Gummersbach. Alle Leidenschaft und Kampf reichten bis zur Schlusssirene bei der 28:30 (14:15) Heimniederlage nicht, um die ersehnten ersten Punkte einzufahren.

wB1 gg.GM 01.2020

Einstimmung vor dem Spiel

Neben der Leidenschaft im Spiel gab es auch viel Leiden auf dem Platz, der Bank und auf der Tribüne. Das jederzeit offene Spiel war begleitet von zahlreichen, teils einfachen Fehlern und Nachlässigkeiten auf beiden Seiten. Die Gäste aus dem Bergischen konnten sich immer wieder leicht mit 1-2 Toren in Führung bringen, die die Grün-Blauen dann mit viel Einsatz wieder wettmachen konnten. Obwohl reichlich Tore fiehlen, konnte sich in den ersten 45 Minuten keine Mannschaft vorentscheidend absetzen. Und so musste die Entscheidung in den letzten 5 Minuten fallen, nachdem die Mädels der HSG erneut den 25:25 Ausgleich erzielt hatten.

Leider fehlte in der durchweg eher hektischen Partie in dieser Phase den Juniorinnen aus dem Siebengebirge die Stabilität und Ruhe, vielleicht auch ein wenig die Kraft. Diese wichtige Phase konnten die Gummersbacherinnen in 3 Minuten mit 4:1 für sich gestalten und das Spiel war entschieden. Der letzte Treffer zum 28:30 korrigierte das bittere Endergebnis dann nicht mehr maßgeblich.

In der Crunchtime nicht die entscheidenden Impulse setzen zu können, mag wohl auch am bisherigen Saisonverlauf liegen. Wo soll auch dieses Selbstvertrauen jeder einzelnen Spielerin herkommen, den Ball einfach mal eiskalt im Tor zu versenken. Das Trainerteam um Axel Breme war denn nach dem Spiel auch beides: zufrieden ob des gezeigten Einsatzes unter diesem Druck, aber auch traurig und enttäuscht, dass die Mädels diese Chance nicht für sich nutzen konnten.

Traurig und etwas niedergedrückt ja, aber nicht verzweifelt. So kann man die Lage wohl derzeit beschreiben. Alle sind voll dabei und nehmen die Ergebnisse im Kollektiv tapfer an. Da gönnt man doch der sympathischen Truppe ein Erfolgserlebnis für den bisherigen Aufwand von Herzen.

Die wB1 spielte mit:
Lena, Mara (beide Tor); Fenja, Hanna B., Hannah A., Mona, Piet, Nati, Lilli, Lena I., Caro, Pia, Kim, Fine

HSG olé

Dieter Klein